Digitalisieren:        Noch Fragen?

 

Was heisst…?

Fachausdrücke «Foto» kurz erklährt…

Was versteht man unter «dpi»?

Die Abkürzung DPI steht für «Dots Per Inch»,
Frei Übersetzt also «Punkte pro Zoll» (2.54 cm).
Für eine Bildschirmdarstellung reichen 75 dpi= 871 Punkte pro cm². Ein Standarddrucker mit 300 dpi erreicht bereits 13'950 Punkte pro cm². Drucker mit 600 dpi= 55'800 Punkte pro cm².
Bei 1'200 dpi werden es stolze 223'200 Punkte pro cm².

Welchen Einfluss haben «dpi» beim scannen von Dia und Negativen?

Wichtig ist eine möglichst hohe Auflösung bei Diascan.
Beim Scannen eines Bildes treten nämlich Störeffekte auf wie Aliasing, Interferenzen etc. Diese hängen alle mit der Zwischenwirkung von verwendeter Scanner-Auflösung und tatsächlicher Bildauflösung zusammen. Je höher die Scan-Auflösung ist desto geringer sind derartige Störeffekte. Es macht also durchaus Sinn, eine Vorlage, die an sich nur eine Auflösung von 2500 dpi hat, mit 4000 dpi einzuscannen.

Was versteht man unter «Unscharf Maskieren»?

Beim «Unscharf Maskieren» wird bei der analogen Forgrafie eine unscharfe Maske über ein Original gelegt. Dieser Begriff hat sich bis heute erhalten. Die digitale Bildverarbeitungsfunktion "Unscharf Maskieren" bildet im Prinzip den analogen Prozess nach. Die Funktion Unscharf Maskieren erhöht die Bildschärfe durch Kontrasterhöhung an Kanten und Linien im Bild.

Was versteht man unter Kratzerkorrekturverfahren «ICE»?

Die Abkürzung ICE steht für «Image Correction Enhancement». ICE zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und sensationelle Ergebnisse aus.

Was versteht man unter Filmkornglättung «GEM»?

Die Abkürzung GEM steht für «Grain Equalization & Management». Das GEM Filmkornglättungsverfahren analysiert also die Kornstruktur des Bildes und führt dann eine Glättung durch. GEM leistet ebenso bei alten Aufnahmen S/W Aufnahmen hervorragende Dienste

Was versteht man unter Farbtiefe «48 Bit»?

Einfach eingescannte Bilder, die anschliessend am Bildschirm betrachtet oder ausgedruckt werden, kann bei Farbbildern mit der Standard-Farbtiefe von 24 Bit und bei Schwarz/Weiß-Bildern mit 8 Bit scannen. Um ein Maximum an Information aus dem Filmmaterial herauszuholen, sollte jedes Bild anschliessend mit einer Bildbearbeitung optimieren, die 48 Bit auch unterstützt.

Wieviel Speicherplatz verschlingt ein nochauflösender Scan?

Kleinbild-Dia oder Kleinbild-Negativ mit einer Auflösung von 4000 dpi bei einer Standard-Farbtiefe von 24 Bit erhält eine Bilddatei mit ungefähr 20 Megapixeln. Die Bilddatei benötigt ca. 60 Megabyte Speicherplatz. Wer eine solche im Datei unkomprimierten TIFF-Format abspeichert, gelangt auf ca. 60 Megabyte Grösse. Als JPG schrumpft die Datei zwar wieder auf ca. 5 Megabyte, jedoch beim Öffnen im Bildbearbeitungs programm wird die Datei wieder dekomprimiert und erlangt die ursprüngliche Grösse von 60 Megabyte. Als JPG-Komprimierung spart man nur Speicherplatz auf der Festplatte, nicht im Hauptspeicher beim Öffnen der Datei.

Audio digitalisieren…

Digitalisieren «Audio» das Wichtigste.

Je nach Variante (Minimal, Standard, Profi) wird die Qualität und das Hörerlebnis beeinflusst. Klären Sie zuvor ab, ob Sie für reine Archivzwecken (Minimal), zum «guten Ton» und einer einfachen Bearbeitung (Standard), oder zur profesionellen Weiterverarbeitung (Profi) verwenden wollen.

Zum Thema Fachausdrücke «Audio» wird später eingegangen.

Aus Übersicht und Platzgründen wird dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt dokumentiert. Wir bitten um Verständnis.

Video digitalisieren…

Digitalisieren «Video» das Wichtigste.

Je nach Variante (Minimal, Standard, Profi) wird die Qualität und die Spieldauer beeinflusst. Klären Sie zuvor ab, ob Sie für reine Archivzwecken (Minimal), zu Präsentation und einer einfachen Bearbeitung (Standard), oder zur profesionellen Weiterverarbeitung (Profi) verwenden wollen.

Zum Thema Fachausdrücke «Video» wird später eingegangen.

Aus Übersicht und Platzgründen wird dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt dokumentiert. Wir bitten um Verständnis.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen!